Die Pflicht zur Zeitumstellung [Recht.Kurz]

recht.kurz Okt. 27, 2020

Die Sommerzeit wurde in Österreich erstmalig 1916 bis 1920 eingeführt, dann wieder 1940 bis 1948 und zuletzt wieder 1980.

In Österreich gilt das Zeitzählungsgesetz.
Das besagt, dass die Sommerzeit innerhalb des Zeitraumes zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober eingeführt werden kann.
Die Entscheidung liegt also eigentlich bei der Bundesregierung und könnte immer anders sein.

Seit dem Beitritt zur EU werden die Zeitumstellungen aber zwischen den Mitgliedsstaaten koordiniert.

Die Europäische Komission holte 2019 die Meinung der EuropäerInnen zur derzeitigen Sommerzeitregelung der EU ein.
Diese Umfrage ergab einen mehrheitlichen Wunsch auf Abschaffung der Zeitumstellung und Beibehaltung einer ganzjährigen Zeitzone (84 % der Befragten).
Die Mitgliedsstaaten versuchen nun eine diesbezügliche Festlegung von Zeitzonen zu erreichen, welche insbesondere mit den Nachbarstaaten abgestimmt werden sollen. Voraussichtlich wird die Änderung der gegenwärtigen Regelung im Jahr 2021 in Kraft treten.


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